der Papagei

Päpi, der Papagei

Päpi, der Papagei,  hatte den besten Platz im Zoo. Seine Schaukelstange, auf der er übermütig hin-und herpendelte, befand sich nah am Zooeingang, wo er jeden  Besucher begrüßen konnte. „Hereinspaziert! Hereinspaziert! Rief er, „Nüßchen! Nüßchen!“ Und jedermann wusste, was Päppi wollte, und kaufte am  Kiosk eine Tüte mit Nüssen für den lustigen Vogel.

Und Päppi aß den lieben, langen Tag Nüsse. Ja, das Leben im Zoo gefiel ihm! Auf seiner Stange turnte er auf und ab, sagte die komischen Dinge und brachte damit groß und klein zum Lachen. Kam eine Dame mit ihrem schönsten Hut daher, so zupfte er sie und rief: „Verrückter Hut! Verrückter Hut!“ Und wenn die Leute darüber lachten, dann lachte er mit und krächzte: „Ha-ha-ha! Ha-ha-ha!“

Was Päppi gar nicht leiden konnte, das waren bellende Hunde. Wenn sie näher kamen, dann schlug er aufgeregt mit den Flügeln und kreischte: „Er beißt mich! Er beißt mich!“

Wollte der Wärter abends den Papagei zurück in seinen Käfig bringen, dann machten sie zu zweit erst einen Umweg durch den ganzen Zoo, und Päppi rief allen Tieren zu: „Schlaft gut! Träumt schön!“

Und nie war es ruhig und still im Zoo, bevor nicht auch Päppi in seinem Käfig saß und eingeschlafen war.